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Verzeichnet sind
alle essayistischen Texte Jelineks zur österreichischen Politik und
Gesellschaft, gegliedert nach Gattungen. Diese Texte bilden einen Teil von
Jelineks essayistischem Gesamtwerk, das autobiographische Texte, Dankesreden
anläßlich von Preisen, Beiträge zu eigenen Werken, zu ästhetischen Fragen, zu
den verschiedenen Kunstformen (Literatur, Theater, Film, bildende Kunst,
Architektur, Fotografie, Musik, Mode), zu Wissenschaft und Psychoanalyse, zur
internationalen Politik und Gesellschaft, zu Frauenfragen und zu Medien umfaßt.
Ein kommentiertes Gesamtverzeichnis von Jelineks über 400 essayistischen Texten
enthält das Buch: Pia Janke: Werkverzeichnis Elfriede
Jelinek. Unter Mitarbeit von Peter Clar, Heidemarie Farokhnia, Ute Huber,
Stefanie Kaplan, Christoph Kepplinger, Christian Schenkermayr, Elisabeth
Sezemsky, Natalie Swoboda. Wien: Edition Praesens; Erscheinungstermin: November
2004. Aus diesem Buch
stammt auch das folgende Verzeichnis.
Essays, Beiträge
Ein
Brief. In:
Seuter, Harald (Hg.): Die Feder, ein Schwert? Literatur und Politik in
Österreich. Graz: Leykam 1981, S. 86-90. Über Schreiben in Österreich.
Die fünfziger
Jahre. Für Elfriede Gerstl. In: Falter 19/1983. auch in: Falter 39/1993. Über die Jugendkultur in den fünfziger Jahren. Zum 27. Parteitag. In: aus der parteitätigkeit 4/1989, S. 13. Erwartungen an den 27. Parteitag der
KPÖ (19. bis 21.1.1990). Der Text ist wie ein Kommentar gestaltet, Grundlage
des Textes sind jedoch mündliche Äußerungen. Brief
ohne Datum. In: The Germanic Review 2/1990, S.
84. auch in: Janke, Pia (Hg.): Die
Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S.
46-47. Über Zensur in Österreich. Infelix
Austria. In: La
Repubblica, 14.11.1991. (auf
Italienisch) Anläßlich des Wahlerfolgs der FPÖ bei
der Wiener Gemeinderatswahl am 10.11.1991. auch in: Libération,
2.12.1991. (auf Französisch,
Titel: De l’Autrichien comme seigneur de la mort) De Groene Amsterdammer, 4.12.1991. (auf Niederländisch,
Titel: Wij, Oostenrijkers!) Literaturmagazin 29 (1992), S. 22-27. (Titel: Die Österreicher als Herren der Toten) Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 61-63. (Titel: Die Österreicher als Herren der Toten) weitere Fassungen: Das jüdische Echo 42 (1993), S. 41-43. (Titel: Wir, Herren der Toten) Überarbeitete Fassung; ohne
unmittelbaren tagespolitischen Bezug. Pluskurs „Theaterlandschaft Österreich – Jugend und Festspiele“ (Hg.): Identität 1995/96, unpag. (Titel: Wir, Herren der Toten) Fassung des „Jüdischen
Echo“. Arnold, Heinz Ludwig (Hg.): O Österreich! Göttingen: Wallstein 1995, S. 7-9. (Titel: Wir Herren der Toten) Anderer Anfang, auch
generell Änderungen; gekürzt. lateral 10/1995, S. 26-27 (auf Spanisch, Ü: Adan Kovacsics, Titel: Los austríacos como señores de los muertos) Überarbeitete Fassung. Ich bin ich, weil du du bist. Isotopia 12/1998, S. 58-67. (Titel: Die Österreicher als Herren der Toten) Erweiterte
Fassung anläßlich des Wahlerfolgs der FPÖ bei der Grazer Gemeinderatswahl am
25.1.1998. o. T. In: Falter
49/1992. auch in: Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek
& Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 73. Begründung, warum sie an der Diskussion in der
Zeitschrift „Falter“ zum Ausländervolksbegehren der FPÖ nicht teilnimmt. Volksvernichtungsbegehren.
In: profil, 25.1.1993. auch in: Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek
& Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S.74-75. Zum Ausländervolksbegehren der FPÖ.
Reaktion: Sichrovsky, Peter: Volksvernichtungsbegehren. In: profil, 1.2.1993. Kriegsbeute
des Männerwahns. Für die Entkriminalisierung des „Totalverweigerers“ Helmut
Hejtmanek.
In: Der Standard, 31.3.1993. auch in: Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek
& Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 17. Am 1.2.1993 wird der
Wehr- und Zivildienstverweigerer Helmut Hejtmanek zu 6 Monaten unbedingter Haft
verurteilt. amnesty international stuft ihn als „Gewissensgefangenen“ ein. Es
bildet sich eine „Gruppe für Totalverweigerung“, die dazu aufruft,
Militärgesetze nicht zu befolgen. Zu ihren UnterzeichnerInnen zählt auch
Jelinek. In diesem Beitrag nimmt sie Stellung. An den, den’s
angeht. In: wespennest 91
(1993), S. 35-36. auch in: Programmheft des Wiener Volkstheaters zu
Elfriede Jelineks Wolken.Heim., 1993. (Titel: Nachtrag
zu „Wolken. Heim.“ [sic]. AN DEN, DEN’S ANGEHT) Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek
& Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 76-77. (überarbeitete
Fassung) http://ourworld.compuserve.com/homepages/elfriede/fFeierta.HTM,
datiert mit 1999 (= Elfriede Jelineks Homepage, Rubriken: Aktuelles, zu Österreich; überarbeitete Fassung, Titel: Vom Volksbegehren zum Volk der Wahl). Epilog zur Inszenierung ihres Theatertextes Wolken.Heim.
am Wiener Volkstheater 1993; die in einer kurzen Passage überarbeitete Fassung
wurde unter dem Titel Vom Volksbegehren zum Volk der Wahl als Vorrede
zur Wolken.Heim.-Lesung bei der Volkstheater-Matinee am 26.10.1999, dem
österreichischen Nationalfeiertag, vorgetragen. Stellungnahme
zur Asyl- und Aufenthaltsgesetzgebung in Österreich. In: Broschüre zum Trauermarsch zum Asyl- und
Aufenthaltsgesetz, 1994. auch in: Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek
& Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 79. Aus Anlaß des von der „Initiative
Minderheitenjahr“ veranstalteten „Trauermarsches zum Asyl- und
Aufenthaltsgesetz“ am 1.7.1994. Die
Schweigenden. In: Der
Standard, 16.2.1995. auch in: Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek
& Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 98-99. (gekürzt) Am 4.2.1995 werden bei Rohrbombenanschlägen in
Oberwart (Burgenland) vier Roma bei dem Versuch getötet, eine Tafel mit der
Aufschrift „ROMA zurück nach INDIEN“ zu entfernen. Auf den Vorwurf, daß die
KünstlerInnen zu dem Anschlag wie auch zur Politik Jörg Haiders schweigen,
reagiert Jelinek mit diesem Beitrag. Rund,
handlich, einfach zum Reinbeißen – so will man hierzulande Mozart. In: Die Presse, 1.12.1995. auch in: Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek
& Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 34-35. (gekürzt) In einem Gastkommentar für „Die Presse“ vom
17.11.1995 kritisiert Hans Landesmann das kunstfeindliche Klima in Österreich.
Besonders weist er auf die problematische finanzielle Lage der österreichischen
KünstlerInnen hin. Jelinek reagiert auf den Text mit diesem Beitrag und weist
darin auf die Situation der Komponistin Olga Neuwirth hin. Ein Volk. Ein
Fest. In: Die Zeit,
18.3.1999. auch in: Programmheft der Salzburger Festspiele zu Ödön von Horváths Zur schönen Aussicht, 1999. Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 94-97. http://ourworld.compuserve.com/homepages/elfriede/ffest.htm, datiert mit 1999 (= Elfriede Jelineks Homepage, Rubriken: Aktuelles, zu Österreich). Aus Anlaß der Kärntner Landtagswahl,
bei der Jörg Haiders FPÖ 42 Prozent der Stimmen erhält; der Abdruck des Essays
im Programmheft der Salzburger Festspiele veranlaßt die Klubvorsitzende des
Salzburger Gemeinderats, die FPÖ-Politikerin Doris Tazl, zu einem offenen
Protest-Brief an die Präsidentin der Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler. Wer weiß, was wer über wen wo sagt ... Aufnehmen und wieder wegschicken: Über den „Anstand“ österreichischer Asylpraxis. In: Der Standard, 26.7.1999. Moment! Aufnahme! 5.10.99. In: Falter 42/1999. auch in: Charim, Isolde / Rabinovici, Doron (Hg.): Österreich. Berichte aus Quarantanien. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2000, S. 100-109. Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 118-121. http://ourworld.compuserve.com/homepages/elfriede/FMoment.HTM, datiert mit 5.10.1999 (= Elfriede Jelineks Homepage, Rubriken: Aktuelles, zu Österreich). Nach dem Wahlerfolg der FPÖ bei der
Nationalratswahl am 3.10.1999 kritisiert Uwe Mattheiss in der „Süddeutschen
Zeitung“ das Schweigen der österreichischen Intellektuellen angesichts dieses
Wahlerfolgs. Jelinek reagiert darauf mit diesem Essay. Moment! Aufnahme! Folge vom 28.1.2000. Haider und die Kitzbühelisierung Österreichs. In: Frankfurter Rundschau, 3.2.2000. auch in: Parlamento internazionale degli scrittori (Hg.): Autodafe 1/2000. Milan:
Giangiacomo Felrinelli Editore 2000, S. 213-220. (auf Französisch, Ü: Barbara Griffini, Titel: En
avant pour l’image, la jolie, l’innocente image) International Parliament of writers (Hg.): Autodafe 1/2000. New York:
Seven Stories Press 2000, S. 223-231. (auf Englisch, Ü: Daniel Slager, Titel: On
with the Image, the Pretty, the Innocent Image!) Parlamento Internacional de los Escritores (Hg.): Autodafe 1/2000.
Barcelona: Anagrama 2000, S. 225-232. (auf Französisch, Ü: Daniel Najmías,
Titel: En avant pour l’image, la jolie, l’innocente image!) Parlamento Internacional dos Escritores (Hg.): Autodafe 1/2000. Porto: Asa 2000, S. 221-228. (auf Portugiesisch, Titel: Em frente pela imagen, a alegria, a inocente imagen!) Charim, Isolde / Rabinovici, Doron (Hg.): Österreich. Berichte aus Quarantanien. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2000, S. 100-109. (Titel: Moment! Aufnahme! 5.10.99. 28.1.2000) Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 126-128. http://ourworld.compuserve.com/homepages/elfriede/fmoment2.HTM, datiert mit 2000 (= Elfriede Jelineks Homepage, Rubrik: Aktuelles). Kommentierung der bevorstehenden
Regierungsbildung zwischen ÖVP und FPÖ. Innocente Autriche ... In: Le Monde, 6.2.2000. (auf Französisch) Gekürzte und kombinierte Fassung der
Zwei Moment! Aufnahme!-Texte. Rote
Wangen, stramme Waden. In: Der Standard, 5.1.2001. auch in: Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 134-135. Reaktion auf Karl-Markus Gauß’ Essay Mein
verkehrtes Jahr 2000 (in: Der Standard, 30.12.2000), in dem dieser den
„neuen Konformismus“ der RegierungsgegnerInnen kritisiert. Jelineks Beitrag
provoziert eine größere Debatte, in der auch Gauß auf Jelineks Essay
repliziert. Debatte: Gauß, Karl-Markus: Alpenkönigin und Menschenfeind. In: Der Standard, 9.1.2001. Wippersberger, Walter: Freundliche Einladung, auf den Begriff Antifaschismus zu verzichten. In: Der Standard, 9.1.2001. Gauß versus Jelinek. Reaktionen auf eine Kontroverse. In: Der Standard, 10.1.2001. Nüchtern, Klaus: Ich: Jelinek, du: Gauß. In: Der Standard, 13.1.2001. Rabinovici, Doron: Ein österreichisches Paradoxon. In: Der Standard, 20.1.2001. Tanzer, Christian: Hoppala. In: Der Standard, 20.1.2001. Scharang, Michael: Der Schauder des Spießers vor der Polemik. In: Die Presse, 23.1.2001. Mölzer, Andreas: Antifaschismus als NS-Verharmlosung? Eine Replik auf Karl-Markus Gauss [sic] und Elfriede Jelinek. In: Zur Zeit, 26.1.2001. Momentaufnahmen, die einen schaudern machen. In: Der Standard, 20.4.2002. auch in: http://www.a-e-m-gmbh.com/wessely/fregier.htm, datiert mit April 2002 (= Elfriede Jelineks Homepage, Rubriken: Aktuelles, zu Österreich; Titel: Herrschen). Zur aktuellen Regierungspolitik.
der fall des leander kaiser. In: Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 14. (Ausschnitt) 1969 wird Leander Kaiser verhaftet,
nachdem er in „frontal“, der Zeitschrift des Verbunds Sozialistischer
Mittelschüler, einen Artikel zum Thema „Die Kirche und die Sexualität“
veröffentlicht hatte. Kaiser wird wegen der Abbildung „zweier unbekleideter
Personen männlichen und weiblichen Geschlechts in Geschlechtsverkehrpose […],
die geeignet ist, die sittliche und gesundheitliche Entwicklung junger Personen
durch Reizung der Lüsternheit oder Irreleitung des Geschlechtstriebes zu gefährden“
angeklagt und zu 3 Monaten Arrest verurteilt. Jelinek verfaßt dazu 1969 diesen
Text.
Alarmismusgeschrei! Los jetzt! Eins, zwei und auf gehts! In: Das jüdische Echo 51 (2002), S. 73-74. auch in: http://www.a-e-m-gmbh.com/wessely/fstadler.htm, datiert mit 6.7.2002 (= Elfriede Jelineks Homepage, Rubriken: Aktuelles, zu Österreich). Am 21.6.2002 spricht der
FPÖ-Volksanwalt Ewald Stadler bei einer Sonnwendfeier in Seebarn davon, daß
Österreich „angeblich vom Faschismus und von der Tyrannei befreit worden“ sei.
Jelinek reagiert darauf mit diesem Kommentar. Jesus hilft Hilfiger. In: MALMOE 10, Dezember 2002, S. 3. auch in: http://www.a-e-m-gmbh.com/wessely/fjesus.htm, datiert mit 2002 (= Elfriede Jelineks Homepage, Rubriken: Aktuelles, zu Österreich). Über
Finanzminister Karl-Heinz Grasser. Biomüll - Notizen vom 17.7.2003. In: http://www.a-e-m-gmbh.com/wessely/fbiomull.htm, datiert mit 17.7.2003 (= Elfriede Jelineks Homepage, Rubriken: Aktuelles, Notizen). Über die
Lächerlichmachung von kritischen Intellektuellen durch die mitregierende FPÖ,
über Jörg Haiders Okkupation der Rolle des Kritikers und die eigene
Entscheidung, Kritisches nur noch auf ihrer Homepage zu veröffentlichen. Alles in Ordnung. Notizen vom 12.7.2003. In: http://www.a-e-m-gmbh.com/wessely/fgrass2.htm,
datiert mit 12.7.2003 (=
Elfriede Jelineks Homepage, Rubriken: Aktuelles, Notizen). auch in: profil, 21.7.2003. (Auszüge) Das jüdische
Echo 52 (2003), S. 159-163. Jelinek bringt die desolate finanzielle Lage
der Israelitischen Kultusgemeinde in Zusammenhang mit der übermäßigen
Finanzierung von Finanzminister Karl-Heinz Grassers Homepage. Cheibani W.
Notiz vom 23./24.7.2003.
In: http://www.a-e-m-gmbh.com/wessely/fcheiban.htm, datiert mit 25.7.2003 (= Elfriede Jelineks Homepage, Rubriken:
Aktuelles, Notizen). Aus Anlaß des Todes des Mauretaniers Cheibani
Wague am 14.7.2003 bei seiner Verhaftung durch die Wiener Polizei; gegen die
beteiligten Sanitäter und Polizeibeamten wird wegen Verdachts der fahrlässigen
Tötung unter besonders gefährlichen Umständen ermittelt. Nachbemerkung,
27.7. In: http://www.a-e-m-gmbh.com/wessely/fcheiban.htm,
datiert mit 27.7.2003 (= Elfriede Jelineks Homepage, Rubriken: Aktuelles,
Notizen). Nachbemerkung zum Text Cheibani W. aufgrund
der aktuellen Berichterstattung von „profil“.
Demoreden, Reden, vorgetragene Texte An uns selbst haben wir nichts. In: Salto, 22.11.1991. auch in: Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich.
Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 72. Rede bei der Demonstration gegen
Fremdenhaß am 8.11.1991. Perfid verhöhnt. In: Autorensolidarität 3/1998, S. 5-6. auch in: Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 37-39. Rede beim „Umzug der Maroden“ am
1.7.1998, mit dem Österreichs Kunstschaffende auf ihre schlechten Lebens- und
Arbeitsverhältnisse aufmerksam machen und gegen die Schaffung des
Kunststaatssekretariats protestieren. Rede. In: Theater der Zeit 1/2000, S. 13. auch in: Misik, Robert / Rabinovici, Doron (Hg.): Republik der Courage. Wider die Verhaiderung. Berlin: Aufbau Taschenbuch Verlag 2000, S. 25-27. (Titel: „Über die ‚anderen’.“ Die Rede am Stephansplatz, 12. November 1999) Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek
& Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 124-125. (Titel: Was
zu fürchten vorgegeben wird) http://ourworld.compuserve.com/homepages/elfriede/f12nov.HTM, datiert mit
1999 (= Elfriede Jelineks Homepage, Rubrik: Aktuelles; Titel: Was zu fürchten
vorgegeben wird). Rede bei der Demonstration „Keine
Koalition mit dem Rassismus“ am 12.11.1999; die Demonstration war eine Reaktion
auf die Nationalratswahl vom 3.10.1999. o. T., 2000. (Rede für die Veranstaltung „Frei will ich sein im Denken und Dichten“ im Salzburger Landestheater am 20.3.2000, vorgelesen von Marlene Streeruwitz, nicht publiziert). Da durch die Ablehnung der FPÖ-Regierungsbeteiligung von Seiten des
Internationalen Schriftstellerparlaments Geldmittel für das Projekt
„Cities
of Asylum / Villes refuges“ (das sich zur Aufgabe gemacht hat, verfolgte
SchriftstellerInnnen zu unterstützen) fehlen, veranstaltet das Salzburger
Literaturhaus eine Benefizveranstaltung im Salzburger Landestheater, an der
neben Marlene Streeruwitz auch H. C. Artmann, Erich Hackl und Robert Schindel
teilnehmen. Rotz. In: Baker, Frederick / Boyer, Elisabeth (Hg.): Wiener Wandertage. Klagenfurt: Wieser 2002, S. 382-384. auch in: Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 154. http://www.a-e-m-gmbh.com/wessely/fmaerz.htm, datiert mit 16.3.2001 (= Elfriede Jelineks Homepage, Rubriken: Aktuelles, zu Österreich; Titel: 16.3.2001. Rotz). Rede bei der Kundgebung „Gesicht
zeigen! Stimme erheben!“ am 16.3.2001 anläßlich der bevorstehenden Wiener
Gemeinderatswahl.
Flugblätter, offene Briefe o. T. Flugblatt, 1969. auch in: Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 15. Im November 1969 veranstalten der
„Kurier“ und die ÖVP-nahe Jungarbeiterbewegung den „Twen-Shop“, eine
Jugendmesse im Wiener Messepalast, mit der jugendliche KonsumentInnen
angesprochen werden sollen. Es folgen Proteste der Studentenbewegung, Jelinek
verfaßt dazu dieses Flugblatt. Meine lieben
Anarchisten-Putzerln! In:
Freibord (Beilage) 24/1981. Reaktion auf die „nachträglichen Informationen“ zu einer Polemik
Elfriede Gerstls zu den Wiener Festwochen. o. T. In:
Löffler, Sigrid: Ein Holzroß auf dem Stephansplatz. Wie die Wiener gegen die
Wahl Kurt Waldheims zum Bundespräsidenten protestierten. In: Die Zeit,
18.7.1986. Grußadresse an den neugewählten Bundespräsidenten Kurt Waldheim.
o. T. In:
Volksstimme, 25.4.1989. auch in: Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek
& Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 29. Offener Brief an Bundeskanzler Franz Vranitzky und Außenminister Alois Mock zum EU-Beitritt Österreichs.
Milch
unfrommer Denkungsart. In:
Der Standard, 22.10.1997. auch in: Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek
& Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 36. Im Herbst 1997 wird ein Entwurf für ein Arbeits-
und Sozialrechtsänderungsgesetz vorgelegt, der eine Sozialversicherungspflicht
für KünstlerInnen vorsieht. Die Interessensvertretung der KünstlerInnen
protestiert gegen diesen Entwurf. Jelinek schreibt in dem Zusammenhang diesen
offenen Brief an Sozialministerin Lore Hostasch.
Leserbriefe Vision Ozean. In: Der Standard, 26.4.1993. Leserbrief zu Thomas Klestils Reise nach Washington statt zur Expo
1993; als Reaktion auf Das Böse lauert in Disneyworld (in: Der Standard,
24.4.1993). Das Phantom. In: profil, 26.6.1995. auch in:
Janke, Pia
(Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich. Salzburg: Jung und Jung
2002, S. 99. Leserbrief zur „profil“-Coverstory Das Phantom (in: profil, 19.6.1995); zu den Oberwartmorden.
Besser ohne „in“. In: Der Standard, 6.12.1997. In einem Leserbrief (Vom Wert des kleinen
Wörtchens „in“. In: Der Standard, 2.12.1997) schlägt Grete Schurz vor, die
Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ „Verbrechen in der Wehrmacht“ zu nennen.
Dies sei objektiver. Jelinek protestiert dagegen. Nichts gehört. In: Falter 42/1999. Leserbrief zum „Falter“-Bericht über die Razzia im Gesellenheim Zohmanngasse (in: Falter 41/1999).
Protestaufruf. In: Der Standard, 7.11.2000. auch in: Janke, Pia (Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich. Salzburg: Jung und Jung 2002, S. 131. Zur Telefon-Einspielung des FPÖ-Politikers Peter Westenthalers in der ORF-Sendung „Betrifft“ am 5.11.2000. Moraks Hände. In: Format, 4.12.2000. auch in:
Janke, Pia
(Hg.): Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich. Salzburg: Jung und Jung
2002, S. 41. Leserbrief zu den Verhandlungen mit ÖVP-Kunststaatssekretär Franz Morak über eine Künstlersozialversicherung.
Unbegreiflich. In: Der Standard, 10.2.2001. Leserbrief zu Peter Vujica Traurige Miene zum bösen Spiel (in:
Der Standard, 9.2.2001); Verteidigung der regierungskritischen „Widerständler“. Rätselhaft. In: Der Standard, 27.2.2001. Leserbrief zu den Verhandlungen über eine Künstlersozialversicherung.
Rätselhafte
Behauptungen. In:
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.3.2001. Leserbrief zu den Verhandlungen über eine Künstlersozialversicherung.
Unverschämt? In: Format, 3.5.2002. Leserbrief zu einem Interview mit
der FPÖ-Politikerin Susanne Riess-Passer (in: Format, 26.4.2002), die das
Gebrüll von Neonazis gleich aufregt wie die Zwischenrufe des SPÖ-Politikers
Rudolf Edlingers.
Wahlempfehlungen Ohne Angst in die Zukunft. In: Volksstimme (Wochenend Panorama), 27.4.1979. auch in: Wiener Neustädter Nachrichten mit Sport, 4.5.1979. Wahlaufruf für die KPÖ für die
Nationalratswahl am 6.5.1979. o. T. In: Extrablatt 5/1979, S. 31. Antwort auf
die Frage „Was erwarten sie sich vom Wahlausgang“; zur Nationalratswahl am
6.5.1979. Eiszeit. Was
wählen sie am 23. November? fragt Emma sechs Österreicherinnen. In: Emma 11/1986, S. 12-13. Wahlaufruf für die KPÖ für die
Nationalratswahl am 23.11.1986. Freuen Sie sich darauf! In: Volksstimme, 1.11.1986. auch in: der streit 32 (1987), S. 35. Wahlaufruf für die KPÖ für die
Nationalratswahl am 23.11.1986. o. T. In: Volksstimme, 23.11.1986 (Sonderbeilage zur Nationalratswahl 1986). Wahlaufruf für die KPÖ für die
Nationalratswahl am 23.11.1986. Nummer sicher: SPÖ. In: News, 23.9.1999. Wahlaufruf für die SPÖ für die
Nationalratswahl am 3.10.1999. Antworten auf die Umfrage „Sag uns, was Du wählst!“ zur Wien-Wahl 2001. In: Falter 12/2001. Stellungnahmen, Zitate o. T. In: stern magazin, 22.-28.4.1976. auch in: Baum, Georgina / Links, Roland / Simon, Dietrich (Hg.): Österreich heute.
Ein Lesebuch. Berlin: Volk und Welt 1978, S. 199-200. Antwort auf eine Umfrage zum Leben und Schreiben in Österreich.
o. T. In: Der
neue Express, 5.3.1987. Antwort auf die Frage „Soll Charly Blecha gehen?“.
o. T. In: Basta
12/1991, S. 108. Zu Trachten; im Rahmen einer Umfrage unter Prominenten.
o. T. In: News,
21.1.1993. Positive Äußerung über einen eventuellen EU-Beitritt Österreichs.
o. T. In:
Basta 9/1993, S. 38. Gegen Bundespräsident Thomas
Klestil. „Zeichen von Unkultur“ – „wundert mich nicht“. In: Der Standard, 2.4.1995. Zu den Nachspannkürzungen im ORF im
April 1995. o. T. In: News,
12.10.1995. Antwort auf den Rundruf „Haider-Angst?“. o. T. In:
Oberösterreichische Nachrichten, 3.3.1997. Über die Bestellung Peter Wittmanns zum SPÖ-Kunststaatssekretär.
Aufregung. In: Kleine Zeitung (Ausgabe Kärnten),
24.10.1997. Zur neuen Sozialversicherungsregelung für AutorInnen.
Mobbing. In: profil, 17.8.1998. Zur Kulturpolitik der FPÖ.
Haider kann stampfen, soviel er will. In: Format, 22.1.1999. Zur Landtagswahl 1999 in Kärnten. Wer hat Angst vor Jörg Haider? Widerstand oder Exil? Wie die Künstler mit Haider leben. In: News, 18.3.1999. Über Jörg Haider als Landeshauptmann
von Kärnten. o. T. In: Format, 2.8.1999. Zu Thomas Klestils Rede zur
Eröffnung der Salzburger Festspiele 1999. o. T. In: profil,
27.9.1999. Über die bevorstehende
Nationalratswahl am 3.10.1999. Das Volk will
nach rechts. In: Falter
40/1999. Über das Ergebnis der Nationalratswahl am 3.10.1999.
Die Wahlbilanz. Wohin geht Österreich? Prominente aus Politik, Kunst und Wirtschaft über die Folgen des 3. Oktober. In: News, 6.10.1999. Über das Ergebnis der
Nationalratswahl am 3.10.1999. Es ist Zeit, eine Grenze zu ziehen. In: Falter 45/1999. Über das Ergebnis der
Nationalratswahl am 3.10.1999. o. T. In: Kärntner Tageszeitung, 6.11.1999. Über einen Ministerposten für Heide
Schmidt. o. T. In: profil,
24.1.2000. Zur Regierungsbildung im Jänner
2000. o. T. In: Kärntner Tageszeitung, 8.2.2000. Über Jörg Haider. o. T. In: Der Standard, 14.2.2000. Zur Regierungsbildung im
Jänner/Februar 2000. o. T. In: Kärntner Tageszeitung, 24.2.2000. Über Jörg Haider. o. T. In: Kleine Zeitung, 20.9.2000. Zur Aufhebung der EU-Sanktionen
gegen Österreich im September 2000. o. T. In: News,
1.2.2001. Über den Wiener ÖVP-Kulturstadtrat
Peter Marboe. „Der Frosch in der Kehle“. In: Format, 24.10.2002. Zu den Themen: Österreichs Vergangenheit, Österreichs „Hochzeit“ mit
Jörg Haider, KünstlerInnen versus Regierung, Nestbeschmutzerin, Schönheitswahn,
Rolle der Frau, Selbstbild der Frau, österreichischer Journalismus. „Fischer ist ein fleißiger, gewissenhafter Arbeiter.“ In: News, 15.4.2004. Antwort auf die Frage „Wen wählt Österreich?“ anläßlich der Bundespräsidentenwahl 2004.
o. T. In: Der Standard, 26.4.2004. Antwort
auf die Frage „Liebe Österreicher und Österreicherinnen! Was sagen Sie
dazu?“ – Prominente zur Wahl Heinz Fischers zum Bundespräsidenten. zur Startseite von www.elfriedejelinek.com |